Führung ist eine Haltung – kein Werzeugkasten oder Unversal Rezept
Aufgewachsen in einer traditionellen Kampfkunstfamilie habe ich früh gelernt, was es wirklich bedeutet, Fokus, Präsenz und Energie bewusst zu lenken. Echte Führung hat nichts mit Lautstärke, Druck oder Dominanz zu tun. Sondern mit Kompetenz, mit Weisheit.
Beziehung vor Methode
Meine beruflichen Ursprünge liegen in Pädagogik und der Arbeit mit sozial benachteiligten Kindern, ihren Eltern und öffentlichen Institutionen. Diese Zeit hat meine Sicht tief geprägt und ich sehe heute viele Paralleln zu unseren Haushunden – ohne zu vergessen, das sie Tiere sind und keine Menschen. Ich hatte das grosse Glück, an eine Ausbildung zu gelangen, die schon damals ihrer Zeit voraus war und lernte bereits da enorm viel über Bindung, Prägung, Systeme, etc. was mir heute sehr zu gute kommt.
Symptome sind Hinweise, keine Feinde
Ob Körper, Geist oder Seele – es hängt alles zusammen. Das weiss ich nicht, weil ich es in irgend einem Kurs gelernt habe, dass weiss ich tief verankert, weil ich auch damit aufgewachsen bin. Mein Vater lehrte uns nicht nur die Kampfkünste, sondern auch die traditionell fernöstlichen Ernährungs- & Gesundheitslehren – geprägt durch eine familiäre Leidensgeschichte, hin zu einem umfassenden Schatz der Ganzheits-/Funktionsmedizin. So erkenne ich auch bei Hunden schnell, wo wir den Fokus auf die Gesundheit richten dürfen, bevor wir am Verhalten schrauben.
Oder anders gesagt: ob Mensch oder Tier – Heilung und Regulation bedingt das Zusammenspiel von Körper, Nervensystem und Emotionen sowie den Einbezug von Prägung und Umfeld.
Körperarbeit – bewusster Einsatz von Stimme, Haltung & Bewegung
Gesang und Tanz zum Ausgleich, als Aus-druck. Ich habe schon öfter gesagt: wahrscheinlich hat mir diese Leidenschaft ebenfalls schon mehrfach das Leben gerettet. Oder sicherlich die Lebendigkeit erhalten. Und heute, wenn ich an die Module der Trauma Fortbildung denke, verstehe ich auch wieso. Genau solche Erkenntnisse, kombiniert mit all meinen weiteren Erfahrungen, gebe ich meinen Coachings und Mentorings weiter.
Feines Wahrnehmen, Verschmelzen & einfühlsames Lenken
Wie so viele Mädchen habe ich auch Pferde geliebt! Ich hatte nie ein eigenes, aber ab und zu Gelegenheiten, bei Verwanden auf dem Hof, den Wochenendjobs im Tierpark oder im Reitstall, mit diesen wundervollen Wesen in Berührung zu kommen – nicht nur auf ihrem Rücken, sondern auch im feinen Dialog. Die Erfahung, der Führung eines physisch überlegenen Lebewesens habe ich damals nicht im Kopf gespeichert, sondern im Herzen. Präsenz, Intuition, Empathie, und Haltung vs. Kraft und Dressur. Das ist mir geblieben.